Für die Deutschlandtermine der aktuell laufenden „English Tapas“-Tour der Sleaford Mods haben Spiegelsaal das Poster gestaltet und gedruckt.
(Columbiahalle/Berlin, Muffathalle/München, Docks/Hamburg, Beatpol/Dresden,Live Music Hall/Köln).



SPS #48
Sleaford Mods
Deutschland Tour 2018
2- und 3-farbiger Siebdruck auf 300 g/m2 Design Offset Papier und 300g/m2 Fotokarton.
Format: 50 x 70 cm
Auflage: 107 s/n


Hier ein Überblick über alle weiteren Papier/Farb-Varianten. Einige wenige Exemplare gibt es dann Anfang Juni im Spiegelsaal Shop:

Poster-O-Rama A European Gig Poster Show
im YOKO Club, Valentinskamp 47, 20354 Hamburg

Samstag, 28. April, 18.00 bis 22.00 Uhr
Sonntag, 29. April, 15.00 bis 20.00 Uhr

Poster-O-Rama zeigt an zwei Tagen Siebdruck-Gigposter von über 30 europäischen Artists/Studios.
Die Wanderausstellung wurde von Protagonisten der europäischen Szene entwickelt, um einen kompakten Einblick in die wunderbare Welt der Gigposterkultur zu ermöglichen. Die individuell und in limitierter Auflage hergestellten Siebdrucke können hier nicht nur bestaunt, sondern auch für die heimischen Wände gekauft werden.
Poster-O-Rama präsentiert Poster folgender europäischer Artists:
Antighost (D) • Brookesia Studio (ES) • Lars P. Kraus (D) • Michael Hacker (AT) • Error Design (ES) • Señor Burns (D) • Joris Diks (NL) • Mara Piccione (NL) • Spiegelsaal (D) • Grace Helly (D) • Zum Heimathafen (D) • Scott Duffy (UK) • Petting Zoo (UK) • Rainbow (D) • Monostereo (ES) • Thomas Zettel (AT) • Simon Marchner (D) • Mirjam Dijkema (NL) • und viele mehr…



Gigposter?
Das Phänomen, spezielle Plakate für ausgesuchte Konzerte hochwertig zu entwerfen und in limitierter Form in aufwendigen Druckverfahren herzustellen, kam zu erster Blüte in den späten Sechziger Jahren vor allem in den USA und England. Diese Poster wandten sich an Eingeweihte und gelten zu Recht als Ikonen der Pop-Kultur der 60er Jahre. Mit Bezug auf Punk, DIY und Pop-Art schoben in den späten 1980er Jahren Artists wie z.B. Art Chantry und Frank Kozik eine bis heute ungebrochene Renaissance des Gigposters an und setzten eine ungeheure Posterart-Welle in Gang. Heute sind Gigposter eben nicht nur bunte Merchandise-Artikel, sondern verkörpern den jeweiligen Zeitgeist und sind ein Hort zahlreicher Ideen, Anspielungen oder Witze zur dargestellten Musik in Form von durchdachten Illustrationen. Das Spannende an diesen Plakaten ist nicht zuletzt die unglaubliche Vielfalt. Von kleinen Undergroundbands bis hin zu Stadiongiganten reicht die gezeigte Bandbreite.

Also, wenn ihr dieses Wochenende in Hamburg seid, geht da ruhig mal vorbei, liegt ja schön zentral in der Innenstadt.

Verlängert bis zum 20. April.

 

Zeitlich ziemlich genau zwischen zwei Flatstock Hamburg Poster Conventions angesiedelt: POSTER DOUBLE HAPPINESS, eine neue Gigpostershow des American Poster Institutes, im und für das Amerikazentrum in Hamburg.

Jedes Jahr im September bietet sich während des Reeperbahn Festivals auf dem Spielbudenplatz das gewohnte Bild: Die Flatstock Poster Convention, das jährliche Stelldichein einer internationalen Schar von Posterkünstlern, baut ihre Zelte auf. Siebdruckposter in verschiedensten Stilen, Formaten und Farben für unterschiedlichste Bands/MusikerInnen/Musikrich-
tungen werden von ihren GestalterInnen zum Kauf angeboten. Die Spannbreite reicht hier von Postern für scheue obskure
Indie Bands über Country-Music-Ikonen zu internationalen Stadionrockern.
Auf Wunsch des Amerikazentrums Hamburg zeigen die Flatstockorganisatoren nun Anfang März POSTER DOUBLE HAPPINESS, als kleinere Satellitenshow und zur Wartezeitüberbrückung.

Gigposter
Der wesentliche Unterschied zum U-Bahn- oder Bauzaunposter ist, dass beim Gigposter nicht das übliche Bandporträt oder Plattencover mit Einheitslogo reproduziert wird, sondern die eigene künstlerische Idee fernab von Marketingstrategien zählt. Gestaltet von und für Menschen, denen Musik über ihren reinen Gebrauchswert hinaus wichtig ist. Das Gigposter geht über den reinen Merchandise-Artikel hinaus, es bewegt sich Richtung Fine Arts, verkörpert dabei den jeweiligen Zeitgeist und ist ein Hort zahlreicher Ideen, Anspielungen oder Witze zur dargestellten Musik in Form von durchdachten Illustrationen. Die Wurzeln der gegenwärtigen Gigposter Renaissance liegen in den 1980ern. Punk, DIY, Pop-Art und damalige aktuelle grafische Strömungen waren der Bezugs-rahmen für Artists wie z. B. Art Chantry und Frank Kozik, deren Pionierarbeit zuerst in den USA und mittlerweile weltweit eine ungeheure Posterart-Welle in Gang setzte. Mit ein Grund dafür ist sicher die fehlende Greifbarkeit von Musik und die – infolge der Digitalisierung – auf Daumennagelgröße geschrumpften Cover-Artworks. Das Konzert als Erlebnis für den Musikkonsumenten und als Einnahmequelle für die Musiker hat an Bedeutung gewonnen und damit auch der Bedarf an Souvenirs dieser Konzerte, haptische Erinnerungsstücke, die sich nicht downloaden lassen.

POSTER DOUBLE HAPPINESS
Als Entsprechung zur Arbeit des Amerikazentrums Hamburg, welches sich um interkulturellen Austausch – durch Panels, Lesungen, die Vermittlung von Studienaufenthalten und Sprachkurse — kümmert, zeigt POSTER DOUBLE HAPPINESS nun beispielhaft ebenso das Ergebnis eines interkulturellen Austausches. Die beeindruckende Entwicklung der hiesigen Gigposterszene – gerade in den letzten Jahren – wäre in der Form nicht möglich gewesen ohne Austausch auf vielerlei Ebenen mit der US-amerikanischen Szene. Im Besonderen seien hierbei die bisher zwölf Hamburger Flatstocks erwähnt und die daraus entstandenen Inspirationen und Ideen, den Wissenstransfer, die Freundschaften und Kollaborationen. Die Ausstellung zeigt, das sich das Qualitätslevel von dies- und jenseits des Teiches mittlerweile angepasst hat, ohne dass dabei ein Art Gigpostereinheitslook entstand, was die gezeigte stilistische Bandbreite eindrucksvoll beweist. Das Set-Up ist dabei denkbar einfach: Zu je einer/m Band/MusikerIn gibt es jeweils ein Poster eines US-amerikanischen und eines deutschsprachigen Artist zu sehen. Ohne weitere Information. Dann heisst es rauszufinden, wer wer ist bzw. woher. Was in finaler Konsequenz vor allen Dingen eines zeigt, nämlich dass Nationalismen hier völlig fehl am Platz sind: They are all slave to the rhythm, they are all lost in music. Es werden Arbeiten einiger Posterartist zu sehen sein, die selten oder noch nie in Hamburg zu sehen waren. Im Gensatz zur Flatstock Convention ist POSTER DOUBLE HAPPINESS keine Verkaufsausstellung. Aber sie ist überdacht!

Team Hey there:
Ames Bros / Casey Burns / Guy Burwell / Paloma Chavez / Coop /Decoder Ring Design Concern / Delicious Design League / Ryan Duggan / Emek / John Howard / Idiot or Genius / Jeff Kleinsmith (Patent
Pending) / Landland / Jesse LeDoux (Patent Pending) / Lil Tuffy / Little Friends of Printmaking / Dan MacAdam (Crosshair )/ Jim Mazza / Jay Ryan(Birdmachine) / Justin Santora / Sonnenzimmer / Spike Press /Dan Stiles / Diana Sudyka / Andy Vastagh (Boss Construct)

Team Hey here:
Antighost / Bongôut / Grace Helly / Michael Hacker / Ronny Hunger (Comet Substance) / Lars P. Krause (Douze) / Simon Marchner / Mitchum D. A. / Posterkrauts /Rainbow / Señor Burns /Spiegelsaal / Damien Tran / Carlo Vivary / Zeloot / Zum Heimathafen


THE AMERICAN POSTER INSTITUTE PRESENTS
POSTER DOUBLE HAPPINESS – GIG POSTER SHOW
Eröffnung: Freitag, 02.03.2018, 18 Uhr, AmerikaZentrum, Am Sandtorkai 48 (Eingang auf der Rückseite), 20457 Hamburg
Ausstellung: 03.03.– 20.04.2018
Weitere Infos: Torsten Jahnke, (0 40) 28 05 37 27, torsten@americanposterinstitute.com
Laura Langford, 0151-5826 7512, langford@amerikazentrum.de

©Abbildungen: Carlo Vivary, Paloma Chavez, Idiot or Genius?, Spiegelsaal

Es gibt zwei neue Siebdruckposter aus dem Hause Spiegelsaal.
Zum einen für den Aufritt von Dÿse im Hamburger Hafenklang und zum anderen für das Konzert The Sound of James Bond (with David Arnold) in der Elbphilharmonie Hamburg.


Dÿse
2018, Hafenklang, Hamburg, Germany
3c screen print: (gold, dark brown, light blue)
Paper: red and orange colored 300 gsm paper.
Size: 70 × 50 cm
Edition: 40 s/n (20 red, 20 orange) + 7 APs
Shop


The Sound of James Bond
2018, Elphilharmonie, Hamburg, Germany
4c screen print: (salmon, mintgreen, transparent grey, black) + gloss finish
Paper: 300 gsm design offset.
Size: 70 × 50 cm
Edition: 50 s/n (= 40 regular + 10 with gloss finish)
Shop

Götzilla von der Antighost Siebdruckwerkstatt aus Mannheim war in den letzten Monaten fleißig am drucken, hat die gute alte Posterkrauts Website aber sträflich vernachlässigt. Deshalb gelobt er Besserung und liefert hier sein umfängliches Gigposter-Update:

King Khan & The Shrines beim Maifeld Derby in Mannheim

Mr. Supernatural, The Maharadja of Soul King Khan & The Shrines wurde dieses Jahr zum Maifeld Derby Festival in Mannheim eingeladen. Das freut Götz natürlich, als großen Fan und langjährigen King-Khan-Jünger natürlich sehr. Das Konzert war trotz affenmäßiger Hitze und früher Zeit wie zu erwarten eines der Highlights des Maifeld Derby. Dieses wunderschöne 6 farbige Gigposter hat er dafür in einer Auflage von nur 40 Exemplaren gedruckt. Es gibt auch jetzt schon nicht mehr so arg viele.

Im Antighost Shop sind nur noch ganz wenige Exemplare erhältlich.

Mod-Power von The Movement in Mannheim

The Movement sind eine Mod-Rock band aus Denmark mit einer starken politischen message und einer hammer live-präsenz. Götz hat die Band schon einige male live gesehen und so freut uns das natürlich besonders, dass sie endlich mal wieder in Mannheim spielen. Hier ist das Gigposter dafür! Join the Movement

Auch dieses Poster gibt es im Antighost Shop

The King Blues beim Reeperbahn Festival in Hamburg

Punk / HipHop Band The King Blues spielen dieses Jahr beim Reeperbahnfestival auf Sankt Pauli in Hamburg. Hier ist Götz‚ Poster dafür. Die Illustration ist wieder auf seinem iPad in ProCreate entstanden, dabei ist alles ziemlich detailliert geworden, es war also nicht sicher ob das alles so auch ordentlich durch den Sieb kommt. Wie ihr seht: ja! Next-Level-Details!

Das King Blues Poster könnt ihr natürlich auch im Antighost Shop kaufen.
Oder ihr kommt in Hamburg beim Flatstock beim Antighost Stand vorbei!

Was wäre gewesen, hätten sich Amerikas Sklaven nicht dem Gott ihrer Unterdrücker, sondern dem Gegenentwurf zugewandt? Zeal & Ardor erfand die Musik zu diesem Gedankenexperiment: Black Black Metal. Das Debüt-Album „Devil is Fine“ schlug dann auch gleich richtig ein, aktuell tourt Z&A durch Europa und Nordamerika. Für die vier anstehenden Deutschland-Konzerte hat Martin Burkhardt das Gigposter gestaltet und gedruckt.

Zeal & Ardor Gigposter

Zeal & Ardor Gigposter
5 Farben
Format: 40 x 60 cm
Auflage: 50 Stück
Online-Shop

 

Hier ein kurzer Überblick über die letzten Siebdrucke aus dem Hause Spiegelsaal.net.

Exemplare aller Poster sind noch im Spiegelsaal-Webshop zu bekommen. Einfach auf das Postermotiv klicken. (checkt auch die unterschiedlichen Farbvarianten). Das Poster für das Brad Mehltau Trio ist nur exklusiv über die Elbphilharmonie erhältlich mittlerweile ausverkauft.
Nächsten Monat findet ihr Jungs von Spiegelsaal beim Colored Gigs in Berlin, auf dem Reeperbahnfestival und auf der Illustrade in Rostock . Man sieht sich.


Anfang des Jahres spielten die Flaming Lips im Huxleys/Berlin. SPS-029:


Im März kamen Cherubs auf Europatour. SPS-030:


Im April gingen Whores zusammen mit Big Business auf große Europatour. SPS-031:


Im Rahmen der Reihe „Elbphilharmonie Jazz“ gastierte das Brad Moldau Trio in eben jener. SPS-032:


Im Juni fand wieder das großartige Primavera Sound Festival in Barcelona statt. Wir hatten ein Poster für den Auftritt der Sleaford Mods im Gepäck. SPS-033:


Im Rahmen einer Siebdruckvorführung auf dem Festival, druckten Monostereo einen Artprint von uns. SPS-034:

 


Neben den Postern und Artprints, lieferten wir die Illustration für die Colored-Gigs Flyer(Poster). Und waren Teil des von Lars P. Krause herausgegebenen „Gigposter Quartetts


Spiegelsaal.net

Elbphilharmonie, das heißt nicht nur Klassik sondern auch hochkarätiger Jazz: »Elbphilharmonie Jazz« ist eine exquisite Sammlung aller Jazzkonzerte in der Elbphilharmonie. Zur Eröffnung sind dafür Stars aus aller Welt geladen, darunter: Jazzpianist Brad Mehldau, der gleich zwei Mal zu hören ist, einmal solo und einmal mit seinem Trio, Saxofonist Branford Marsalis, der mit dem Sänger Kurt Elling zu Gast ist und die afroamerikanische Jazz- und Soul-Sängerin Somi, in deren Musik sich afrikanische und nordamerikanische Kultur zu einem kosmopolitischen Sound verweben.

Spiegelsaal bot sich die Möglichkeit, ein Poster für das Konzert des Brad Mehldau Trio (Brad Mehldau – Klavier, Larry Grenadier – Kontrabass, Jeff Ballard – Schlagzeug) zu gestalten, das vorgestern Abend im ausverkauften großen Saal stattfand.
Hier das Ergebnis, bei dem die Architektur der Philharmonie als Inspiration diente:

Ab sofort gibt es das Siebdruckposter exklusiv im Shop der Elbphilharmonie für 40,- Euro.


Hier die Fakten:

SPS-032 Brad Mehldau Trio
2017
Elbphilharmonie, Hamburg
Format: 50 x 70 cm
Siebdruck: 2c, rot/blau bzw. rot/grün Verlauf und schwarz
Papier: 300 g/m2 design offset
Auflage: 50 Stück (25 blau, 20 grün, 5 grau)

 

Bei all den Postershows in letzter Zeit ist die tolle Ratsherrn Aktion etwas untergegangen.

Ratsherrn, die Craft Brauer aus der Schanze, hatten ja vor einigen Jahre schon mal ein spezielles Reeperbahn Festival IPA kreiert. Zum diesjährigen Flatstock/Reeperbahn Festival wurde eine Artprint Serie initiiert, wo jedem der teilnehmenden Posterkünstler ein Bier zugewiesen wurde, für das er ein Motiv entwickeln sollte.

Mit dabei waren: Antighost Siebdruck-Werkstatt (D), Boss Construction Design Screenprint (USA), Clockwork Pictures (IT), Studio Captain (NL), Zum Heimathafen (D), Jelle van Gosliga (NL), Mercadorama (MEX) und Spiegelsaal (D).

Die Rahmenbedingungen waren für alle gleich:
– Format 35×50 cm, mit weissem Rahmen und einheitlicher Fusszeile.
– Dieselben 3 Farben und Druckreihenfolge für alle.
– Alex und Torsten drucken alle Motive in Hamburg.

Artsherrn - Motiv von Spiegelssal

Artsherrn – Motiv von Spiegelssal

Manche Biere haben ein Motivetikett, auf das man sich beziehen kann, andere sind eher neutral. Wir von Spiegelsaal „kümmerten“ uns um das Ratsherrn Lager und das Zwickel Bier (was es nur vom Faß gibt).
Da die Motive eine kleine Geschichte erzählen sollten, kamen wir auf die Idee, das sich Gläser selbst am Lagertank bedienen, war doch mit Zwickelbier ursprünglich die vor dem Filtern vom Fass mittels des sogenannten „Zwickelhahns“ vom Braumeister entnommene Probe gemeint.

Die Ergebnisses wurden dann (in Anwesenheit der Künstler) im brauereieigenen Craft Beer Store präsentiert.
Laut Aussage der Anwesenden ein super Abend (inkl. Brauereiführung) und es bleibt zu hoffen das die Zusammenarbeit weitergeführt wird.

Hier mal ein paar Fotos aus der Druckerei (von Zum Heimathafen) und der Präsentation (von Antighost):

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