Und noch so ein Druck aus dem Hause Zum Heimathafen. Diesmal für Matt Pryor, seines Zeichens Sänger so wunderbarer Kapellen wie „The Get Up Kids“ oder „The New Amsterdams“. Jetzt war er aber mal wieder Solo unterwegs, zur Präsentation seines hervorragenden neuen Albums „Wrist Slitter“. Musikalisch voll in der Tradition der amerikanischen Singer/Songwriter, wobei er hier mal beim Punk und dort mal beim Folk „Juten Tach“ sagt.

3 farbiger Druck auf schwerem Papier, limitiert auf 70 Stück und hier zu beziehen: http://zumheimathafen.de/zh/matt-pryor-tourposter/

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Der Aufbau einer neuen Siebdruck Werkstatt ist immer eine spannende und leider auch kostspielige Sache. Posterkraut Götzilla und Druck-Kollege Graustufen sind gerade dabei die Antighost Siebdruckwerkstatt in Mannheim aus dem Boden zu stampfen. Hier ein kurzer Statusbericht:

Begonnen hat das Abenteuer „eigene Siebdruck Werkstatt“ als die Beiden nach ihrer letzten Ausstellung anlässlich des Mannheimer „Nachtwandels“, das Angebot bekamen den Ausstellungsraum fest zu mieten.

Nachdem Sie nun einen leeren Raum hatten, begann die Suche nach Allem was man so braucht: Auf eBay und sonstigen Portalen und in Kleinanzeigen fanden Götzilla und Graustufen recht bald eine Trockenhorde, etliche Siebe und einen Leuchttisch in erreichbarer Nähe und zu einem vernünftigen Preis. Planschränke und UV Lampen zu finden war überraschender Weise auch kein Problem.

Kurz darauf wurden sie, ebenfalls über eBay, stolze Besitzer eines Siebdruck Halbautomaten. Der Transport, bzw. das Abladen der doch recht schweren Maschine wurde dann die erste größere Hürde, als nämlich der Spediteur anrief, er sei in 2 Stunden da und ob man denn einen Gabelstapler habe (!!). Da für Posterkrauts natürlich nix zu schwer ist (und dank einigen starken Helfern, einem Hubwagen und ein paar ausgeliehenen Paletten) konnte die Maschine letztendlich aber abgeladen werden und wartet seitdem darauf,  dass es endlich los geht.

Momentan arbeiten die Sie an einem DIY Auswaschbecken und einer Belichtereinheit. Außerdem muss noch ein Wasseranschluss gelegt werden.

Wir werden den Fortschritt hier dokumentieren und gerne auch Fragen beantworten.

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Wikipedia sagt: „Der Name Monster Magnet stammt von einem amerikanischen Spielzeug aus den 60ern.“ und  „Dave Wyndorf besaß einen Comic-Buchladen, als er die Band gründete.“
Na wenn das nicht hervorragende Bedingungen für ein exklusives Poster von KOPFÜBER  sind, dann wissen wir auch nicht weiter. Zum zweiten Mal durften die Jungs ein Poster für Monster Magnet machen, diesmal für die Show in Berlin. Wer den Plastikverstärkerbausatz dort verpasst hat, muss wohl nach Australien fliegen, da geht die Tour Anfang April weiter.
Einfarbiger Siebdruck. Auflage: 100 Stück. 2 Varianten:

Das Schotten etwas seltsame Typen sind, kristallisiert sich auch bei der Band „Glasvegas“ heraus, nicht nur dieser Name auch Ihr auftreten ist irgendwie schräg. Auf der Bühne leicht angenervt britisch, bis auf die schwedische Schlagzeugerin, aber privat dann sehr umgänglich und lustig. Soundtechnisch stehen sie mit einem Fuss beim Shoegazer und mit dem anderen im Stadion. Große Hymnen für verregnete Tage oder so?
Seltsames ist auch beim Poster passiert, das Konzert fand ja am 27.01.2014 statt, aber irgendwie steht da 2013 und keiner hat’s gemerkt. Weder Management, noch Band, noch der duselige Illustrator und Drucker. Egal, schick fanden es alle und etwas leuchten tut’s auch. 4 Farben und 50er Auflage, aus dem Hause Zum Heimathafen und hier zu beziehen: http://zumheimathafen.de/zh/glasvegas-gigposter/

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Der einzige Haken an den beiden gemeinsamen Konzerten zwei meiner absoluten “all time favourite”  Bands SUPERCHUNK und GIRLS AGAINST BOYS war, dass die Shows nicht für München oder sonstwo in Deutschland, sondern für Großbrittanien angekündigt waren…

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, eine derartige Bildungsreise vor sich Selbst und der eigenen Familie zu rechtfertigen, ploppte die Idee eines Gigposters auf. Und als wäre es die einfachste Sache der Welt, hatte ich innerhalb eines Tages grünes Licht von SUPERCHUNK-Frontmann Mac McCaughan persönlich. Damit waren sowohl die Reise als auch ein Lieblingsband-Poster besiegelt. Das Leben kann bisweilen so einfach sein.

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Die auf den Konzerten verfügbaren 40 Poster waren dann Ratz-Fatz ausverkauft und auch zuhause angekommen findet die kleine Raupe reisenden Absatz, so dass zur Ankündigung hier tatsächlich nur noch eine Handvoll davon verfügbar ist.

Die 75 Exemplare umfassende Auflage, mit vier Farben von Hand gedruckt, auf 300g starkem Vanillefarbenem Karton – zu finden wie immer hier im BigCartel-Shop bzw. hier in der RED CAN Boutique.

Im Hause Götzilla scheint die Altersmilde einzukehren. Oder wie ist es sonst zu erklären, das Götz ein Poster ganz ohne Schädel, Blut und Monster fabriziert? Hahaha.

Peacocks, die Schweizer Punk-, Rock- und Psychobilly-Band, spielen jedenfalls am 08. Februar 2014 im Cafe Central in Weinheim zum Tanz auf. Aus diesem Anlass gibt es ein auf 30 Exemplare limitiertes Siebdruckposter (3 Farben auf 220 gr. Papier), das folgendermaßen aussieht:

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Morgen findet zum 10. Mal das PULS Festival des Bayerischen Rundfunks im Münchener Funkhaus statt. Posterkrauts werden dort zum letzten Mal in 2013 mit einer kleinen Ausstellung vertreten sein und haben auch einige Siebdrucke für das Festival im Gepäck. Señor Burns für ST. LUCIA, Zum Heimathafen für CONSOLE, Mitchum d.a. & Fritte für WHO MADE WHO und Grace Helly für TORPUS & THE ART DIRECTORS. Wir freuen uns!

 

Alle Jahre wieder – auf geht’s zur See! Der Rolling Stone Weekender 2013 ist angerichtet.
Der diesjährige – auf 100 Stück – limitierte Siebdruck knallt in Neon-Orange und Gold:

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Zusammen mit Bernd SeñorBurns Hofmann, Lars P. Krause, Zum Heimathafen & Grace Helly geben sich Posterkrauts die Ehre und sind wieder mit Postern von Lieblingsbands vor Ort. Feat. special Guests: Joris Diks (aus Holland) und Nagel (mit Linolrauchern).
Also: Alle Einsiedler raus aus den Löchern, bis später!

Nachdem die von mir sehr geschätzten RIVAL SCHOOLS für ein paar Deutschland-Konzerte von Jimmy Eat World als Vorgruppe angekündigt waren, habe ich das zum Anlass genommen endlich ein Gigposter für sie zu gestalten. Das Ergebnis sind zwei große Typoblöcke die von einem sternartigen Gebilde überragt werden.

Sind am Ende sechs Farben geworden, in einer Auflage von 60 Exemplaren und auf altweißem 300g-Karton handgedruckt. Ein paar wenige davon ab sofort hier im store!

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RIVAL SCHOOLS ist eines von vielen Projekten um den New Yorker Musiker Walter Schreifels, der ursprünglich der örtlichen Hardcore-Szene entstammt. Seit Ende der achtziger Jahre war und ist er Mitglied bzw. Frontmann bei den Bands Youth of Today, Gorilla Biscuits, Quicksand, Walking Concert und eben Rival Schools, sowie außerdem als Solokünstler aktiv.

Die Entdeckung von Quicksand fiel anfang der Neunziger in meine musikalische Sozialisation. Seitdem ist aus der klassischen Künstler/Fan-Beziehung eine Freundschaft unter Künstlerkollegen geworden. Bereits 2007 gab es ein Walter Schreifels-Poster zu einem von unserer kleinen Veranstaltungsgruppe organisiertes Konzert in der Münchner Glockenbachwerkstatt, sowie das Tourposter zur Reunion von Gorilla Biscuits 2007 durch Europa. Ein Song von Walter Schreifels, „Goin‘ camping“ ist außerdem exklusiv auf der Compilation „Camping Academy“ bei RED CAN RECORDS, meinem Labelprojekt erschienen.

The Independent„, eine der großen britischen Tageszeitungen, berichtet in der heutigen Ausgabe über Gigposters. Unter der Überschrift „Ultimate pop art – Why gig posters are a sound investment“ geht es um das Revival des limitierten Konzertposters und dessen Bedeutung für Künstler, Musiker, Galeristen, Fans und Sammler. Lesenswert.

©The Independent