Zum Heimathafen – Hamburg

1. Stell dich bitte kurz vor.
Mein Name ist Alexander Hanke ich arbeitet als freier Gestalter in den Bereichen: Grafik Design, Illustration und Packaging Design. In meinem Portfolio finden sich Design Konzepte, Flyer, Logos oder eben Produktverpackungen wieder. Nach Stationen in Köln, Hildesheim und meiner Geburtsstadt Magdeburg, nenne ich Hamburg zur Zeit meinen Hafen.

2. Wie kamst du dazu Poster zu gestalten und warum hauptsächlich mittels Siebdruck?
Da ich mich, seit dem ich das erste Tape in der Hand hatte, in Musik verliebt hatte, zog sich dieser rote Faden durch mein Leben. Nach Eskapaden in verschiedenen Bands, lehnte ich den Bass an die Wand und wechselte in den Gestaltungsbereich. Hierbei entstanden Poster, Flyer, Verpackungen oder T-Shirts für die verschiedensten Bands sowie Solo Künstler. Doch entstanden die meisten Poster am Rechner und kamen dann ordentlich verpackt wieder zurück. Das handgemachte fehlte einfach, somit musste der/die/das Rakel her. Passender Weise hat mich während des Studiums in Hildesheim ein Professor in den Siebdruck Kurs gelotst und irgendwie bin ich darauf hängen geblieben.

3. Bist du Autodidakt oder hast du eine einschlägige Ausbildung / Background?
Kannst du vom Postermachen / Drucken leben oder was sichert deinen Lebensunterhalt?

Da es nur ein Kurs war und auch dort lediglich die Basics erklärt wurden, würde ich mich als Autodidakten kennzeichnen.
Ich kann davon nicht leben, ich habe ein dreibeiniges Konstrukt – zum einen direkte Auftraggeber für Grafisches, dann Agenturen die mich als Freelancer buchen und mein Label „Zum Heimathafen“ über das ich meine Illustrationen verkaufe.

4. Wie sieht dein Arbeitsablauf in Kurzform aus? Welche Werkzeuge und Hilfsmittel verwendest Du?
Erstmal höre ich mir die Alben der Band genau an und lese mir die Texte durch (wenn vorhanden), dann fange ich an Skizzen zu machen. Schnell festigt sich eine Szene, eher wie ein Kurzfilm. Dieser wird in eine große Zeichnung gegossen. Diese wird eingescannt und es werden Farbflächen in Photoshop angelegt. Wenn ich noch Texturen brauche, dann überlege ich wie ich sie erzeugen kann. Am Ende wird alles in Photoshop zusammengefügt.

5. Wer sind Deine Vorbilder, wer hat Dich beeinflusst, wen siehst Du als wegweisenden Poster-Artist an und von wem bist Du einfach Fan?
Jay Ryan und die Ames Bros. haben mich immer gekickt, also bin ich Fan und würde sie auch als wegweisend bezeichnen. Später, als ich mich mehr mit der Szene auseinander gesetzt habe kamen natürlich noch weitere Künstler dazu von denen ich jetzt auch Fan bin.

6. Wie siehst du das Rockposter 2013: Merchandise / Kunstdruck oder nach wie vor Ankündigung / Werbemittel?
2013 sehe ich es ganz klar als Merchandise, auch wenn ich die Idee es als Ankündigungsplakat zu benutzen durchaus interessant finde. Aber ich glaube der Schuh ist abgelatscht und das ist auch ok so. Seit dem viele ihre Musik nur noch in digitaler Form zu sich nehmen, wird ein neues haptisches Medium benötigt und in diese Nische springt das Poster.

7. Wo kann man deine Sachen bekommen?
Alle Poster sind über www.zumheimathafen.com zu beziehen. T-Shirts und Karten finden sich auch in verschiedenen Läden oder auf zumheimathafen.dawanda.com.

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